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26. Mußbach-Triathlon

Generationswechsel geglückt


„Unser Triathlon lag auf der Intensivstation“, urteilte Dieter Hackebeil, Vorstand des TV Mußbach, nach der erfolgreichen Jubiläumsveranstaltung im vergangenen Jahr. Das 25-jährige Bestehen hatten viele Mitglieder Orga-Teams und auch etliche ehrenamtliche Helfer zum Anlass genommen, die Verantwortung für den Wettkampf an die nächste Generation abgeben zu wollen. Zudem war der örtliche Engpass schon früh absehbar: Die Halle des TV Mußbach ist derzeit eine einzige Baustelle und macht auf dem Vereinsgelände in diesem Jahr jede Großveranstaltung unmöglich.


Allen Befürchtungen zum Trotz fand sich um Sven-Martin Voß rasch eine neue Mannschaft aus erfahrenen Triathleten, unterstützt von einigen „alten Hasen“ aus dem alten Orga-Team. Binnen kürzester Zeit wurde ein Sprint-Wettkampf als passendes Konzept für die Weiterführung des Mußbach-Triathlons erarbeitet. 25 Jahre lang hatte das bewährte Kern-Team alles im Kopf abgespeichert, ein umfangreiches Netzwerk an Helfern aufgebaut und sehr viel Zeit, Arbeit und auch Herzblut in die Veranstaltung investiert. Deren Erfahrung und die hohe Anzahl an Ehrenamtlichen waren nicht so schnell 1:1 ersetzbar. Nun galt es, alles umzuplanen, die anstehenden Jobs lückenlos zu erfassen und abzuarbeiten. Power-Point-Checklisten feierten Premiere – und erste Erfahrungen in den Verhandlungen mit Straßenverkehrsamt, Bauhof, Sozialamt, Polizei, Sportamt, Stadtwerken, Hockeyverein, Triathlon Landesverband und Triathlon-Cup Rhein-Neckar wurden gesammelt.


Der Sprint- oder Volkstriathlon, die kürzeste übliche Distanz mit 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen, eignet sich für Einsteiger und für lizensierte Triathleten gleichermaßen. Das Außergewöhnliche beim Triathlon: Die meisten Veranstaltungen sind offen für sämtliche Leistungsklassen – vom Anfänger bis zum Profi starten alle gemeinsam. Wo gibt es das noch? Beim Fußball oder Tennis unvorstellbar. Dumm gelaufen ist, dass sich der Ironman Weltmeister von 2014 und Top 2 vom Vorjahr, Sebastian Kienle, erst auf den allerletzten Drücker anmelden wollte, zu einem Zeitpunkt, als für die Organisatoren schon der „Point of no return“ überschritten war.


Ein Unfall trübte die Bilanz des 26. Mußbach-Triathlons ein wenig. Eine Autofahrerin, die auf abschüssiger Strecke zwischen Lindenberg und dem Gimmeldinger Tal plötzlich bremste um abzubiegen, führte zu einem schweren Unfall mit einem Teilnehmer. Ein guter Sturzhelm und ein Schutzengel trugen dazu bei, dass Stefan Altherr, der mit der Spitzengruppe gestartet war, mit Abschürfungen und einem Knochenbruch davon kam und hoffentlich sein Hobby in einigen Wochen wieder aufnehmen kann.


Insgesamt ist am 28. Mai 2017 der Anschluss an die bisherige Erfolgsbilanz des Mußbach-Triathlons gelungen. Zum Saisonauftakt ist ein Sprint-Triathlon für Anfänger wie erfahrene Athleten der richtige Auftakt. Das neue Orga-Team unter der Leitung von Sven-Martin Voß hat die Feuertaufe bestanden, viele Teilnehmer freuten sich über die anspruchsvolle und landschaftlich reizvolle Rad- und Laufstrecke.


MB

 

 Urkunden:

  • Urkunden  können im Internet unter www.br-timing.de heruntergeladen werden, dort ist auch die Ergebnisliste zu finden.

 

 Link zum Bericht des Rhein-Neckar Fernsehens über den Mußbach Triathlon am 28.05.2017:

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